| der Kirchenvorstand berichtet im Mai |
| Geschrieben von: Thomas Flügel und Ihr Dr. sc. med. Dieter Lamm | |||
| Mittwoch, 18. Mai 2011 um 20:03 Uhr | |||
|
Aus dem Kirchenvorstand: Liebe Gemeindemitglieder von St. Georg, Nun sind schon wieder 4 Monate des Jahres 2011 vergangen, und wir hoffen, dass Sie ein gesegnetes und wunderschönes Auferstehungsfest feiern konnten. Ostern bedeutet ja für viele Menschen, auch für Nichtgläubige, so etwas wie Aufbruch, Neuanfang, Beginn neuen Lebens.
Nun erleben wir immer wieder Kirchenbesucher, die sich dann als neu hinzugezogene Gemeindemitglieder entpuppen. Sie kommen von überall her und halten uns oftmals einen Spiegel vor, wenn sie uns von ihrem Neuanfang hier in Berlin berichten. Es sollte uns alle froh machen, dass überwiegend positiv von unserer Gemeinde gesprochen wird. Einer kleinen Diasporaherde gelingt es, eine Atmosphäre zu schaffen, die Vielen wieder Halt gibt in einer aus der Heimat vertrauten Gemeinschaft; die durch die Kindertagesstätten, die Religiösen Kinderwochen und viele Veranstaltungen Angebote schafft, Orientierung zu geben in dieser Großstadt, die doch auch so verwirrend sein kann. Glaubt man den Prognosen, dann wird sich Pankow noch weiter entwickeln, wird noch mehr Heimat für Menschen, die sich hier einen neuen Lebensmittelpunkt schaffen wollen. Das sollte für uns eine Herausforderung sein. Dankbar können und sollten wir auf das blicken, was gegenwärtig geschaffen ist und jede Hochzeit und Taufe, jedes neue Gesicht in unserer Gemeinde sollten wir als Bestätigung sehen. Trotzdem ist noch viel zu tun. Die nächsten Reparaturarbeiten an unserer Pfarrkirche – Fußboden auf der Seite des Heiligen Joseph und Verbesserung der Akustik evtl. durch eine neue Anlage – sind geplant und auf der Nordseite der Kirche müssen die letzten Reparaturen an Dach und Fassade abgeschlossen werden. Für die Innenausmalung fehlen uns noch die Mittel. Und dann haben wir noch ein Problem. Unsere beiden Kitas florieren und sind völlig ausgelastet. Wir könnten noch mehr Kinder aufnehmen, wenn wir genügend Erzieherinnen und Erzieher hätten. Dieses Problem ist nun aber ein Gesamtberliner Problem. Deshalb hat sich jetzt auch der Caritasverband entschlossen, bei der Ausbildung der entsprechenden Fachkräfte mitzuhelfen, evtl. sogar umzuschulen. Sollten Sie interessiert sein, so würden wir uns freuen, wenn Sie sich beim Kirchenvorstand melden könnten. Längst aber ist es vorbei damit, dass die Gemeinde ausschließlich vom Pfarrer geprägt wird. Nur eine Gemeinde, die sich auch als Gemeinschaft versteht, kann die vielen kleinen und großen Aufgaben bewältigen. Unsere Gemeinde wird auch durch die Gremien geprägt, durch Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat. Umso kompetenter und zielstrebiger diese Gremien arbeiten, umso lebendiger kann Gemeindeleben auch gelingen. In der Vergangenheit ist immer deutlicher geworden, wie wichtig es ist, dass es diese Gremien gibt, in denen unterschiedliche Talente wie Mosaiksteine eines Spiegelbildes der Gemeinde sind und daraus auch prägend auf alles wirken. Bitte merken Sie sich vor: Für den 12. und 13. November 2011 hat das Erzbistum Berlin zu Neuwahlen zu den Gremien aufgerufen. Eine Wahlbeteiligung sollte Ihnen eine Selbstverständlichkeit sein. Und ab sofort sind Kandidaten gesucht. Jeder ist aufgerufen, über eine mögliche Kandidatur nachzudenken. Auch jetzt sind in den Gremien Männer und Frauen, die in anspruchsvollen Berufen tätig sind, oder Pensionäre, die eigentlich ihre Freizeit verdient haben. Sie alle haben diese Verantwortung dennoch übernommen und schaffen die Basis für das, was Gemeinde letztlich dann ausmacht. Vielleicht nutzen auch sie die Sommerferien zur Entschlussfassung. Diese Gemeinde ist auf einem so guten Weg, es wäre schade, wenn im Herbst nicht die Möglichkeit einer Wahl zwischen vielen guten Kandidaten bestünde. Nicht alle sind in den Gemeindeteilen bekannt. Geben Sie uns also die Chance, rechtzeitig die Kandidaten überall ausführlich vorzustellen. Herr Pfarrer Wittig und die Mitglieder der jetzigen Gremien nehmen gerne Ihre Meldungen entgegen. Vorher aber feiern wir am 29. Mai den 110. Geburtstag unserer Gemeinde, die als Kapellengemeinde Pankow 1901 für die Ortschaften Pankow, Niederschönhausen, Lübars, Blankenfelde und Französisch-Buchholz unter Kardinal Georg Kopp mit Kuratus Novack als erstem Seelsorger auf die 1899 vom St. Georg-Verein Pankow vorgetragenen Bitten hin gegründet wurde. Diesen Tag begehen wir mit einem feierlichen Hochamt. Ihr Thomas Flügel und Ihr Dr. sc. med. Dieter Lamm
|
|||
| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 18. Mai 2011 um 20:09 Uhr |
