| Unterwegs in Böhmen |
| Geschrieben von: Markus Wazlawek | |||
| Montag, 30. Mai 2011 um 05:53 Uhr | |||
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In schöner alter Tradition fährt unser Chor jährlich im Herbst für ein bis drei Tage nach jwd. Ob zum Kloster Neuzelle als Tagesausflug, oder übers Wochenende nach Mittweida/Sa., nach Kirchmöser oder gar nach Szczecin – immer konnten wir auch einen Sonntagsgottesdienst musikalisch ausgestalten, hatten meist auch etwas Probenzeit aber vor allem ein tiefes Gefühl der Gemeinsamkeit in Gottes schöner weiter Welt.
Solche Ausflüge wollen aber gut vorbereitet werden. Und so machte sich im Mai 2011 eine kleine Gruppe auf den Weg ins Böhmische Land, um die Fahrt des Chores nach Litoméřice (Leitmeritz) vorzubereiten. Mit dem EuroCity ging es in gut drei Stunden am Sonnabend-morgen nach Usti nad Labem (Aussig an der Elbe). Gut gelaunt und bei bestem Wetter wurde der Weg vom Hauptbahnhof zum Ostbahnhof beschritten. Von da ging es mit der Regionalbahn noch einmal eine halbe Stunde entlang der Elbe bis zur Mündung der Eger. ![]() Auf dem Weg in die Altstadt Eine herrlich rekonstruierte Stadt, geprägt von Bauten der Renaissance bis zum Barock mit der Kathedrale "St.Stephanus".
Domberg
![]() Ehemaliges Rathaus und Dekanatskirche "Allerheiligen" Beeindruckt hin oder her: Es musste die Reise vorbereitet werden. Also ab ins erste Restaurant. Es dauerte ein wenig, bis wir uns entschieden hatten. Aber was soll man in Böhmen wirklich falsch machen: Weder beim Essen noch beim Bier kann man etwas falsch machen. Tolle Restaurants lassen also für den Ausflug im Herbst das Beste erwarten. Am selben Abend wurde in der Dekanatskirche „Allerheiligen“ am Marktplatz noch ein religiöses Konzertchen geboten. Wir genossen es, wenn auch schon etwas müde. Und im Vergleich zur Kathedrale schien uns diese Kirche auch für unser Singen im Herbst ideal. Also gleich den anwesenden Kaplan angesprochen und für Sonntag einen Gesprächstermin anberaumt.
Es war nicht nur der Pflicht geschuldet, dass wir an diesem Tag mehrere Lokalitäten visitierten. Das gute Bier und der permanente Appetit waren daran nicht unschuldig. Der Ausklang im Hotel barg dann doch noch einige kleine Überraschungen. Aber es muss nicht alles verraten werden.
![]() Auf der Heimfahrt war zu merken, dass es doch anstrengend war – aber schön. Danke allen Mitreisenden für die Gemeinschaft, danke Marco Sieslack und Olaf Hanke für die netten Bilder.
Markus Wazlawek
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| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 12. Juni 2011 um 12:58 Uhr |






