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In diesem Bereich möchten wir ihnen weitere Gruppen vorstellen, welche mehr im "Verbogenen" arbeiten und somit hier kurz vorgestellt werden. Gelebte Nächstenliebe im AlltagElisabethfrauen wirken im HintergrundIm Vergleich zu anderen Kreisen und Gruppen in unserer Pfarrgemeinde werden die Elisabethfrauen von St. Maria Magdalena häufig weniger wahrgenommen. Kein Wunder eigentlich, schließlich arbeiten wir vor allem im Hintergrund. Das heißt, unser Wirken ist für die breite Gemeinde nicht direkt im Gottesdienst oder beim Kirchweihfest sichtbar. Dennoch ist es ein - wie wir finden - wichtiger Dienst, den wir Elisabethfrauen nun schon seit mehr als vier Jahrzehnten ehrenamtlich leisten. Was macht eine Elisabethfrau?Im Grunde ist praktisch geleistete Nächstenliebe die Aufgabe einer Elisabethfrau. Wir unterstützen die Seniorenarbeit in unserer Pfarrgemeinde. Dabei wirken wir nicht in der Öffentlichkeit, sondern besuchen Seniorinnen und Senioren in ihren eigenen vier Wänden, also in deren Wohnungen oder im Altersheim. Unsere ehrenamtliche Arbeit ist dabei nicht mit den Aufgaben eines Pflegedienstes zu verwechseln. Es ist vielmehr das gute Gespräch oder der Besuch zum Geburtstag, der im Mittelpunkt unserer Arbeit steht. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass manche Seniorinnen und Senioren auch nicht mehr so gut zu Fuß sind, dass sie sonntags am Gottesdienst teilnehmen können. Für sie sind unsere Besuche deshalb auch ein Kontakt zum Leben in der Pfarrgemeinde. Wen besuchen die Elisabethfrauen?Es ist sicher so, dass sich noch viel mehr Gemeindemitglieder über einen solchen Besuch freuen würden. Wir sind zurzeit 18 Elisabethfrauen, die sich ihre Aufgaben auch einteilen müssen. Wir haben uns seit Jahren dafür entschieden, alle Senioren ab dem 70. Lebensjahr zu den runden Geburtstagen, also dem 70. und dem 75. Ehrentag, und ab den 80. aufwärts zu jedem Geburtstag aufzusuchen. Zu den nicht runden Ehrentagen dazwischen gibt es Glückwunschschreiben. So werden die Elisabethfrauen oft zur Vertrauten für die Aufgesuchten und Mittler zur Gemeinde und zum Pfarrer. In der Summe sind das immerhin jährlich mehr als 200 ehrenamtliche Besuche und über 100 Glückwünsche. In der Regel hat jede Elisabethfrau ihren festen Kreis von Senioren, den sie im Jahr besucht. Jede Frau kann mitwirkenWährend den Hauptteil der Arbeit also jede Elisabethfrau vorwiegend alleine leistet, wirken wir aber auch als Kreis gemeinsam: Zur Koordinierung und zum Austausch treffen wir uns vierteljährlich. Ein Höhepunkt im Jahr ist der große Seniorentag, der tatkräftig von uns mit ausgerichtet wird. An der Tatsache, dass wir Elisabethfrauen vor allem im Hintergrund wirken, mag es vielleicht auch liegen, dass leider nur wenige neue Frauen zu uns stoßen. Einige Elisabethfrauen sind inzwischen selbst über 70 Jahre, und wir sind ihnen wirklich dankbar für diesen Dienst. Doch natürlich freuen wir uns über jede jüngere Frau, die zu uns kommt. Vielleicht ist diese Aufgabe ja auch etwas für Sie!Regine Vieweg AnfangFranziskanische Gemeinschaft
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| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 02. September 2009 um 21:55 Uhr |
