Februar 2012
So Mo Di Mi Do Fr Sa
29 30 31 1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 1 2 3
Weitere Gruppen

In diesem Bereich möchten wir ihnen weitere Gruppen vorstellen, welche mehr im "Verbogenen" arbeiten und somit hier kurz vorgestellt werden.



Gelebte Nächstenliebe im Alltag

Elisabethfrauen wirken im Hintergrund

Im Vergleich zu anderen Kreisen und Gruppen in unserer Pfarrgemeinde werden die Elisabethfrauen von St. Maria Magdalena häufig weniger wahrgenommen. Kein Wunder eigentlich, schließlich arbeiten wir vor allem im Hintergrund. Das heißt, unser Wirken ist für die breite Gemeinde nicht direkt im Gottesdienst oder beim Kirchweihfest sichtbar. Dennoch ist es ein - wie wir finden - wichtiger Dienst, den wir Elisabethfrauen nun schon seit mehr als vier Jahrzehnten ehrenamtlich leisten.

Was macht eine Elisabethfrau?

Im Grunde ist praktisch geleistete Nächstenliebe die Aufgabe einer Elisabethfrau. Wir unterstützen die Seniorenarbeit in unserer Pfarrgemeinde. Dabei wirken wir nicht in der Öffentlichkeit, sondern besuchen Seniorinnen und Senioren in ihren eigenen vier Wänden, also in deren Wohnungen oder im Altersheim. Unsere ehrenamtliche Arbeit ist dabei nicht mit den Aufgaben eines Pflegedienstes zu verwechseln. Es ist vielmehr das gute Gespräch oder der Besuch zum Geburtstag, der im Mittelpunkt unserer Arbeit steht. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass manche Seniorinnen und Senioren auch nicht mehr so gut zu Fuß sind, dass sie sonntags am Gottesdienst teilnehmen können. Für sie sind unsere Besuche deshalb auch ein Kontakt zum Leben in der Pfarrgemeinde.

Wen besuchen die Elisabethfrauen?

Es ist sicher so, dass sich noch viel mehr Gemeindemitglieder über einen solchen Besuch freuen würden. Wir sind zurzeit 18 Elisabethfrauen, die sich ihre Aufgaben auch einteilen müssen. Wir haben uns seit Jahren dafür entschieden, alle Senioren ab dem 70. Lebensjahr zu den runden Geburtstagen, also dem 70. und dem 75. Ehrentag, und ab den 80. aufwärts zu jedem Geburtstag aufzusuchen. Zu den nicht runden Ehrentagen dazwischen gibt es Glückwunschschreiben. So werden die Elisabethfrauen oft zur Vertrauten für die Aufgesuchten und Mittler zur Gemeinde und zum Pfarrer. In der Summe sind das immerhin jährlich mehr als 200 ehrenamtliche Besuche und über 100 Glückwünsche. In der Regel hat jede Elisabethfrau ihren festen Kreis von Senioren, den sie im Jahr besucht.

Jede Frau kann mitwirken

Während den Hauptteil der Arbeit also jede Elisabethfrau vorwiegend alleine leistet, wirken wir aber auch als Kreis gemeinsam: Zur Koordinierung und zum Austausch treffen wir uns vierteljährlich. Ein Höhepunkt im Jahr ist der große Seniorentag, der tatkräftig von uns mit ausgerichtet wird. An der Tatsache, dass wir Elisabethfrauen vor allem im Hintergrund wirken, mag es vielleicht auch liegen, dass leider nur wenige neue Frauen zu uns stoßen. Einige Elisabethfrauen sind inzwischen selbst über 70 Jahre, und wir sind ihnen wirklich dankbar für diesen Dienst. Doch natürlich freuen wir uns über jede jüngere Frau, die zu uns kommt. Vielleicht ist diese Aufgabe ja auch etwas für Sie!

Regine Vieweg

Anfang

Franziskanische Gemeinschaft
Berlin - Pankow

Ordo Franciscanus Saecularis (OFS)


Die Franziskaner kamen 1921 nach Berlin - Pankow in die Wollankstraße 18/19.
Viele besuchten die Feierlichkeiten, die die Franziskaner angeboten hatten und im Jahr 1923 bildete sich die erste Drittordens-Gemeinde.

Im Leben des heiligen Franziskus entstanden die drei Ordensgemeinschaften :

1. Orden - die Minderbrüder
2. Orden - die Klarissen oder Schwestern
3. Orden - die Laien

Die Franziskaner haben eine wichtige Regel: Alle, die in dieser Gemeinschaft leben wollen, sollen das Evangelium unseres Herrn Jesus Christus beachten und nach dem Vorbild des heiligen Franziskus von Assisi leben.
Der dritte Orden wuchs schnell und es entstanden mehrere Gruppen in Berlin, die sich einmal im Monat zur heiligen Messe oder Andacht trafen.
Wer Mitglied der Gemeinschaft werden möchte, kann nach einer Zeit des Kennenlernens in die Gemeinschaft aufgenommen werden. Diese Phase dauert ein bis zwei Jahre. Anschließend kann das Versprechen abgelegt werden. Dies kann nur im Alter von 18 - 60 Jahren erfolgen.
Im Jahr 1978 wurde die Regel erneuert und vom Vatikan bestätigt. Der dritte Orden ist die Franziskanische Gemeinschaft (OFS). In den letzten Jahren nahm die Zahl der Gruppen jedoch wieder etwas ab. Uns fehlt der Nachwuchs und so gibt es nur noch eine einzige Gruppe in Berlin. Sie heißt „St. Franziskus" und trifft sich einmal im Monat, am ersten Sonntag, im Franziskanerkloster in Pankow.
Wir beten die Vesper, anschließend haben wir eine Gesprächsrunde mit einem interessantem Thema. Ein Ausflug, Einkehrtag und Besinnungstage gehören auch in unseren Jahresplan.
Leider haben wir seit 2002 keine Begleitung eines Geistlichen, der zuständige Pater wurde versetzt.
Die Vorsteherin muss nun die Vesper und das Beisammensein gestalten.

Der Franziskanische Gruß

Friede und alles Gute

Verfasst von Maria - Theresia Rodig


Die zentrale Homepage der Franziskanischen Gemeinschaft in Deutschland :
http://www.ofs.de/was.html

Anfang

Die Bibiothek stellt sich vor

Achtung! Lesen gefährdet die Dummheit!

"Drei Tage nicht gelesen, und das Gespräch wird schal." - Sprichwort
Es gibt noch viele kluge Zitate über die Bedeutung des Lesens! Diese beiden wollen wir benutzen, um mal wieder auf unsere Gemeindebibliothek aufmerksam zu machen. In den letzten Monaten ist sie etwas verschlankt und ergänzt worden, z. B. durch 95 Bände mit Werken der Nobelpreisträger von 1901 an bis 1994, 25 Nachschlagewerke über historische Ereignisse und Personen und viele Neuerscheinungen der Belletristik, darunter auch einige Biografien, die nun neben den bereits zum Bestand gehörenden Büchern auf ihre Leser warten!

Auch unsere Kinder finden sicher beim Stöbern im entsprechenden Regal etwas Neues und Interessantes. Neben Märchen und Gute-Nacht-Geschichten locken Abenteuerbücher u.a. zum Schmökern!

Die Abteilung „ Religiöse Literatur" ist noch im Aufbau, aber einige Neuerscheinungen von und über Johannes Paul II und Benedikt XVI neben anderen sind ebenfalls zugänglich.

Auch einige Werke englischsprachiger Autoren können ausgeliehen werden.

Die Bibliothek befindet sich im 1. Stock des Pfarrhauses und ist jeweils am Mittwoch und am Sonntag nach dem Gottesdienst geöffnet!



Rita Dummer

Anfang

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 02. September 2009 um 21:55 Uhr