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10 Jahre Kreis 55plus
Geschrieben von: Renate Fabisch und Reiner Wi   
Montag, 28. Februar 2011 um 21:35 Uhr

10 Jahre Kreis 55plus

Am 17. Januar feierten wir einen sehr gut besuchten Dankgottesdienst aus Anlass des 10jährigen Bestehens des Kreises 55plus. Für die besonders liebevollen und persönlichen Worte, die unser Pfarrer Wittig in seiner Predigt an unseren Kreis richtete, möchten wir uns ganz herzlich bedanken. Anschließend trafen wir uns zu einem festlichen Beisammensein im Lenzelheim. Wir hielten Rückschau auf die vielen gelungenen Veranstaltungen und Reisen, auf das so beeindruckend gewachsene Zusammengehörigkeitsgefühl und befassten uns auch mit der Planung für die Zukunft. Die diesjährige einwöchige Reise nach Paderborn, Hildesheim, Hameln und Minden Anfang September wird dabei das nächste größere Ziel sein. Unser „hauseigener“ Bus mit Mary tagsüber am Steuer und abends am Musikinstrument ist im Ergebnis einer Ausschreibung bereits gebucht. Zur Teilnahme an dieser Reise ist die ganze Gemeinde – wie auch bisher – herzlich eingeladen.

Unsere „Präsidentin“ Renate Fabisch zitierte dann noch einmal aus einem Protokoll des PGR von Anfang Januar 2001: „Die Gründung eines Kreises 55plus basiert auf einer Forderung, die auf der Klausurtagung des PGR im Jahre 2000 gefasst wurde.“ Diese Forderung erfüllte dann Wolfgang Schlauer, in dem er zu einem ersten Treffen aller Interessierten am 15.01.2001 einlud. Gekommen waren 20 Gemeindemitglieder, die sich für die Jugendgruppe etwas zu alt, aber für die Seniorengruppe noch viel zu jung fühlten. Der Kreis 55 plus war geboren. Beeindruckend waren die durch das Ehepaar Vieweg so hervorragend organisierten jährlichen Reisen nach Prag, Marienthal, Freising und Dachau, Kloster Nütschau, Kloster Huysburg, Struppen und Rerik. Im KZ Dachau, in Plötzensee und in der Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen wurden wir mit dem unfassbaren Leid der Opfer konfrontiert und haben nur mit gemeinsamem Beten unsere Fassung wieder finden können.

In Klöstern, Kirchen, Domen und Synagogen haben wir stets mit Dankgebeten und Liedern unsere Zugehörigkeit zum Herrn deutlich gemacht und wurden hier vielfach zu Sendboten unserer Gemeinde St. Georg. Unvergessen ist dabei der von unserer Chorleiterin Frau Saar dirigierte 55plus-Chor in der riesigen St. Georgenkirche zu Wismar, für den es sogar von den Touristen viel Beifall gab.

Der Kreis 55 plus versteht sich in unserer Gemeinde nicht als ein exklusiver Club, sondern stets als ein aktiver Teil der Gemeinde, dessen Freunde sich um viele alltägliche Dinge in der Gemeinde kümmern, wie z. B. den Dienst der Elisabethfrauen, das Heften der Gemeindebriefe, die Mitwirkung in den Chören usw. Es soll ein Miteinander – Füreinander sein. Das Naturgesetz vom Älterwerden sorgt auch für Nachwuchs: 55 werden auch die Jugendlichen von heute. Die ersten 55Jährigen haben bereits Urkunden über Ehrenmitgliedschaften erhalten. So ist aus den 20 vor zehn Jahren die zahlenmäßig stärkste organisierte Gruppe unserer Gemeinde mit nun schon über 60 Mitgliedern geworden.

Unserem Kreis war es vergönnt, viele schöne, fröhliche, erlebnisreiche, aber auch besinnliche, traurige und ergreifende Stunden gemeinsam zu erleben. Wir konnten uns selbst neues Wissen erwerben, aber auch unsere Kenntnisse und Erfahrungen weitergeben. Mit Gottes Hilfe freuen wir uns auf die kommende Zeit in unserer Gemeinde St. Georg im Kreise von Freunden.

Renate Fabisch und Reiner Wiedemann

Zuletzt aktualisiert am Montag, 28. Februar 2011 um 21:36 Uhr